Aktualisierte Grundsätze für das 22. Internationale Pfingstjugendtreffen

Aktualisierte Grundsätze für das 22. Internationale Pfingstjugendtreffen

Auf dem bundesweiten Vorbereitungstreffen letzen Sonntag wurden einstimmig die
„Grundsätze in der Vorbereitung und Durchführung des 22. Internationalen Pfingstjugendtreffen“ beschlossen. Ihr könnt sie auf der Seite „Über uns“ oder hier unten nachlesen.


Was ist das Internationale Pfingstjugendtreffen?

Die internationalen Pfingstjugendtreffen sind eine Bewegung für die Zukunftsinteressen der Jugend. Wir sind ein Zusammenschluss von Jugendgruppen, Jugendverbänden und Jugendvertretungen, Bands, Vereinen, Sportgruppen, Jugendhäusern, Parteien, Organisationen und zahlreichen Einzelpersonen.

Dabei ist es gleichgültig, ob wir groß oder klein sind. Uns findet man in nahezu allen Regionen Deutschlands. Für unsere Zusammenarbeit haben wir ein paar einfache Regeln aufgestellt. Diese Regeln werden vor jedem Pfingstjugendtreffen auf den Prüfstand gestellt und auf einem Bundestreffen beraten und gemeinsam verabschiedet.

Grundsätze in der Vorbereitung und Durchführung des 22. Internationalen Pfingstjugendtreffen

  1. Das 22. Internationale Pfingstjugendtreffen 2026 im Revierpark Nienhausen in Gelsenkirchen wird ein Höhepunkt des gemeinsamen Einsatzes für die Zukunft der Jugend und Kinder. Es verwirklicht ein vielseitiges Programm mit Kultur, Sport, Politik und jeder Menge neuer Freunde! Dazu entwickeln wir eine breite Bewegung und vielfältige Initiativen und laden internationale Teilnehmer ein. Es wird ein Festival der internationalen Solidarität und steht für die Organisierung der Rebellion der Jugend. Es hat einen zusammenführenden Charakter vielfältiger Bewegungen: gegen Faschismus und Krieg, gegen Wehrpflicht, für internationale Solidarität, gegen Umweltzerstörung, politische Repression, Ausbildungsplatzvernichtung, hohe Mieten, Sexismus und für sozialistische Perspektiven.
  2. Wir finanzieren und organisieren das Pfingstjugendtreffen selbst, arbeiten gleichberechtigt, demokratisch und überparteilich zusammen, auf antifaschistischer Grundlage, ganz egal welchen Geschlechts/Identität.
  3. Wir streiten uns solidarisch und feiern ohne Drogen und Alkoholmissbrauch.
  4. Im Sinne eines ökologischen Paradigmenwechsels bezüglich vorherrschender Lebens- und Konsumgewohnheiten fördern wir pflanzliche Essensangebote, CO2-Einsparung, Müllvermeidung, Recycling etc.
  5. Wir sind weltanschaulich offen: Wir verstehen uns als Teil der Bewegung „Gib Antikommunismus, Faschismus, Antisemitismus und Rassismus keine Chance!“. Auch Chauvinisten, Sexisten und religiöse Fundamentalisten (aller Religionen) haben bei uns nichts zu suchen! Das Pfingstjugendtreffen ist ein Jugend- und Kinderfest – Erwachsene, die das unterstützen, sind herzlich willkommen.
  6. Jeder bringt sich, entsprechend seinen Fähigkeiten, für diese Ziele ein, und alle zusammen tragen die Verantwortung für das Gesamtgelingen. Das gilt auch für die Finanzierung!
  7. Der Erfolg beruht auf der Initiative der verschiedensten Organisationen und an allen Orten, die zentral koordiniert wird. Verantwortlich für alle wesentlichen Entscheidungen sind überörtlich die Bundestreffen, und zwischen den Treffen, im Rahmen der dort gefassten Beschlüsse, der dort gewählte zentrale Koordinierungsausschuss (ZKA). Grundlegende Beschlüsse erfordern einvernehmliche Festlegungen mit den beteiligten Trägerorganisationen.
  8. Für die Koordinierung der gemeinsamen Teilnahme, Anreise usw. und die Entscheidung für die Übernahme von Gemeinschaftsaufgaben für das Pfingstjugendtreffen durch verschiedene Kräfte an einem Ort werden geeignete Methoden gefunden und über örtliche Koordinierungstreffen bzw. -gruppen organisiert. Jede darin teilnehmende Initiative und Mitstreiter organisieren eigenständige Aktivitäten, z.B. zur Werbung für das Pfingstjugendtreffen, legen ihren besonderen Beitrag fest usw.
Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.
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